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Kryptounternehmer Bankman-Fried in Betrugsprozess für schuldig befunden
Der unter anderem wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagte ehemalige Kryptounternehmer Sam Bankman-Fried ist von einem New Yorker Gericht in allen sieben Anklagepunkten für schuldig befunden worden. Das Urteil fiel am Donnerstag nach fünfwöchigen Verhandlungen. Bankman-Fried drohen nun bis zu 110 Jahre Gefängnis. Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden. Der Gründer der Pleite gegangenen Kryptowährungsplattform FTX soll in großem Umfang Kundengelder veruntreut haben.
Kryptounternehmer Bankman-Fried in allen Anklagepunkten für schuldig befunden
Der unter anderem wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagte ehemalige Kryptounternehmer Sam Bankman-Fried ist von einem New Yorker Gericht in allen sieben Anklagepunkten für schuldig befunden worden. Das Urteil fiel am Donnerstag nach fünfwöchigen Verhandlungen. Bankman-Fried drohen nun bis zu 110 Jahre Gefängnis. Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden. Der Gründer der Pleite gegangenen Kryptowährungsplattform FTX soll in großem Umfang Kundengelder veruntreut haben.
Gericht suspendiert erneut Partei von Guatemalas künftigem Präsidenten
Zum zweiten Mal hat das Wahlgericht in Guatemala die Partei des siegreichen Präsidentschaftskandidaten Bernardo Arévalo wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei ihrer Registrierung suspendiert. Damit sei der sozialdemokratischen Semilla-Partei jegliche Aktivität wie Wahlkampf, die Registrierung neuer Mitglieder oder die Annahme von Parteispenden verboten, sagte Wahlgerichts-Sprecher Luis Gerardo Ramírez am Donnerstag.
US-Repräsentantenhaus stimmt für Milliardenhilfen für Israel
Das von den Republikanern dominierte US-Repräsentantenhaus hat für neue Hilfen in Höhe von 14,3 Milliarden Dollar (13,5 Milliarden Euro) für Israel im Krieg gegen die radikalislamische Hamas gestimmt. Der von der Republikanischen Partei vorgelegte Gesetzestext passierte die Kongresskammer am Donnerstag mit Hilfe der republikanischen Mehrheit und den Stimmen einer Handvoll Demokraten. Allerdings hat der Gesetzestext wegen darin fehlender Ukraine-Hilfen und fehlender humanitärer Hilfen für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen keine Chance, den von den Demokraten von Präsident Joe Biden kontrollierten Senat zu passieren.
Apple meldet zum vierten Mal in Folge Umsatzrückgang
Der US-Technologiegigant Apple hat zum vierten Mal in Folge einen Umsatzrückgang gemeldet. Im vierten Quartal des Geschäftsjahrs machte das Unternehmen einen Umsatz von 89,5 Milliarden Dollar und damit 0,72 Prozent weniger als im Vorjahresquartal, wie Apple am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn lag demnach bei 23 Milliarden Euro.
EuroLeague: Bayern und Alba brechen im Schlussviertel ein
Die Basketballer von Bayern München haben in der EuroLeague die dritte Niederlage in Folge kassiert. Das Team um die Weltmeister Isaac Bonga, Andreas Obst und Niels Giffey verlor in Serbien bei Roter Stern Belgrad knapp mit 68:74 (35:33) und verpasste den Anschluss an die Play-off-Ränge. Alba Berlin kassierte mit dem 71:79 (39:41) bei Valencia Basket bereits seine fünfte Niederlage.
Admiralin Lisa Franchetti als erste Frau an Spitze von US-Marine bestätigt
Der US-Senat hat die Admiralin Lisa Franchetti als erste Frau an der Spitze der Marine und damit zugleich als erste Frau im US-Generalstab bestätigt. Die Kongresskammer votierte am Donnerstag nach monatelanger Blockade durch einen republikanischen Senatoren mit einer Mehrheit von 95 Stimmen bei einer Gegenstimme für die 59-Jährige.
Verdächtiger im Mordfall Tupac Shakur plädiert auf unschuldig
Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur hat ein in dem Fall angeklagtes ehemaliges Gang-Mitglied eine Beteiligung bestritten. Der heute 60-Jährige Duane "Keefe D" Davis plädierte am Donnerstag vor Gericht in Las Vegas auf nicht schuldig. Gegen ihn war im September Anklage wegen Mordes erhoben worden, obwohl er selbst nicht die tödlichen Schüsse auf den Rapper abgefeuert hatte.
Geschworene beginnen Beratungen in Prozess gegen Kryptounternehmer Bankman-Fried
Im Betrugsprozess gegen den Kryptounternehmer Sam Bankman-Fried haben die Geschworenen in New York am Donnerstag ihre Beratungen aufgenommen. Sollte die Jury aus zwölf Geschworenen den Gründer der Pleite gegangenen Kryptowährungsplattform FTX schuldig sprechen, droht dem 31-Jährigen eine jahrzehntelange Gefängnisstrafe. Der einst als Krypto-Wunderkind gefeierte Unternehmer soll in großem Umfang Kundengelder veruntreut haben.
EuroLeague: Bayern brechen gegen Roter Stern ein
Die Basketballer von Bayern München haben in der EuroLeague die dritte Niederlage in Folge kassiert. Das Team um die Weltmeister Isaac Bonga, Andreas Obst und Niels Giffey verlor in Serbien bei Roter Stern Belgrad knapp mit 68:74 (35:33) und verpasste den Anschluss an die Play-off-Ränge.
Zweite Tarifrunde für Beschäftigte der Länder ergebnislos vertagt
Die Tarifverhandlungen für die 1,1 Millionen Beschäftigten der Bundesländer außer Hessen sind am Donnerstagabend ohne greifbares Ergebnis vertagt worden. Die Verhandlungen in zweiter Runde würden voraussichtlich am Freitagvormittag (11.00 Uhr) fortgesetzt, teilte ein Verdi-Sprecher in Potsdam mit. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Deutsche Beamtenbund fordern 10,5 Prozent, monatlich jedoch mindestens 500 Euro mehr Einkommen. Die Arbeitgeber-Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) weist die Forderungen als zu hoch zurück.
Israelische Armee meldet Umzingelung von Gaza-Stadt
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben Gaza-Stadt umzingelt. "Die Umzingelung der Stadt Gaza" sei erfolgt, erklärte am Donnerstagabend Militärsprecher Daniel Hagari. Israel hatte in den vergangenen Tagen seine Angriffe auf den Gazastreifen verstärkt und auch immer mehr Bodentruppen in das von der radikalislamischen Hamas kontrollierte Palästinensergebiet eindringen lassen.
Putin unterzeichnet Gesetz zum Ausstieg aus Vertrag zum Verbot von Atomwaffentests
Mit der Unterzeichnung eines Gesetzes hat Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag den Austritt seines Landes aus dem Vertrag zum Verbot von Atomwaffentests vollzogen. Zuvor hatten bereits beide Parlamentskammern das Vorhaben gebilligt. Der Vorsitzende der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, hatte während der parlamentarischen Anhörung betont, die Aufkündigung des Vertrages sei eine Reaktion auf den "Zynismus" der USA im Hinblick auf Atomwaffen. Die USA kritisierten die Entscheidung als "bedeutenden Schritt in die falsche Richtung".
Mainzer Trainer Svensson zurückgetreten
Trainer Bo Svensson ist bei Bundesliga-Schlusslicht FSV Mainz 05 zurückgetreten. Dies teilten die Mainzer am Donnerstagabend mit. Svensson habe sich "nach einem langen Gespräch mit Sportvorstand Christian Heidel und Sportdirektor Martin Schmidt am Donnerstag gemeinsam mit diesen zu diesem Schritt entschieden".
USA und China beraten vor COP28 über Klimaschutz
Die USA und China werden vor der UN-Klimakonferenz in Dubai trotz ihrer angespannten Beziehungen über Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung beraten. Der UN-Klimabeauftragte John Kerry wird von Samstag an im Wüstenresort Sunnylands im Bundesstaat Kalifornien seinen chinesischen Kollegen Xie Zhenhua treffen, wie das US-Außenministerium am Donnerstag mitteilte. Die Gespräche in der Nähe von Palm Springs sind auf vier Tag angesetzt.
Türkische Journalisten protestieren nach Festnahme von renommiertem Reporter
Journalisten und Aktivisten in der Türkei haben am Donnerstag gegen die Festnahme eines bekannten Investigativ-Journalisten nach einem Bericht über Korruption protestiert. Der Journalist Tolga Sardan war am Mittwochabend auf Grundlage eines umstrittenen Gesetzes zu "Desinformation" festgenommen worden, nachdem er über einen angeblichen Bericht des türkischen Geheimdienstes MIT an die Staatsführung über Ermittlungen zu Korruption innerhalb der Justiz berichtet hatte.
Heftige Gefechte zwischen Israel und libanesischer Hisbollah
Die israelische Armee und die libanesische Hisbollah haben sich am Donnerstag heftige Gefechte geliefert: Israel meldete einen "breiten Angriff" auf Stellungen der Schiitenmiliz im Nachbarland, die Hisbollah attackierte nach eigenen Angaben "zeitgleich 19 israelische Stellungen".
Guterres fordert "geeinte Strategie" im Umgang mit Künstlicher Intelligenz
Bei einem Gipfeltreffen zur Künstlichen Intelligenz (KI) hat UN-Generalsekretär António Guterres eine "geeinte, nachhaltige und globale" Strategie im Umgang mit der Technologie gefordert. Es müssten "neue Lösungen" her, um die Lücke zwischen KI und deren Regulierung zu schließen, sagte Guterres am Donnerstag im britischen Bletchley Park. Basis für ein KI-Regelwerk müssten die UN-Charta und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sein.
Mindestens sieben Tote in Westeuropa durch Herbststurm "Ciaran"
Mit Spitzenböen um die 200 Stundenkilometer und heftigem Regen ist Sturmtief "Ciaran" am Donnerstag über Teile Westeuropas hinweggefegt. In Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Spanien kamen mindestens sieben Menschen ums Leben, mehr als eine Million Menschen waren ohne Strom. In mehreren Ländern wurden Flüge gestrichen, Züge und Fähren fielen aus, auf einigen Straßen staute sich der Verkehr.
Vater von Liverpool-Star Diaz in den Händen der ELN
Der entführte Vater des kolumbianischen Stürmers Luis Diaz vom englischen Fußball-Topklub FC Liverpool befindet sich offenbar in den Händen der Guerilla-Gruppe ELN. Wie Kolumbiens Regierung am Donnerstag mitteilte, sei die Entführung von "einer zur ELN gehörenden Einheit verübt" worden. Über etwaige Forderungen der Täter wurde nichts bekannt.
Uber und Lyft müssen Fahrern in New York 328 Millionen Dollar nachzahlen
Die Fahrdienstvermittler Uber und Lyft müssen ihren Fahrern im US-Bundesstaat New York 328 Millionen Dollar (311 Millionen Euro) nachzahlen. Uber und Lyft hätten ihre Fahrer im Verlauf der Jahre "systematisch" um hunderte Millionen von Dollar "betrogen", erklärte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James am Donnerstag. Die jetzt mit den beiden Unternehmen geschlossenen Vergleiche würden sicherstellen, dass die Fahrer "endlich bekommen, was sie rechtmäßig verdient haben und was ihnen laut Gesetz zusteht".
"Neuer" Beatles-Song 53 Jahre nach Auflösung der Band veröffentlicht
53 Jahre nach der Auflösung der Beatles und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ist ein "neuer" Song der legendären britischen Band veröffentlicht worden. "Now and Then" mit der Stimme von John Lennon stieß bei seiner Veröffentlichung am Donnerstag auf zurückhaltende Reaktionen.
Beyond Meat senkt Umsatzerwartung und streicht Stellen
Beyond Meat, US-Produzent veganer Fleischersatzprodukte, senkt wegen nachlassender Nachfrage seine Umsatzerwartung und streicht weltweit rund 65 Stellen - das sind etwa acht Prozent des Personals. Beyond Meat habe eine "bescheidene" Rückkehr zum Wachstum für das dritte Quartal von Juli bis September erwartet, das sei aber nicht eingetreten, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Nun will Beyond Meat unter anderem seine Preispolitik überdenken.
USA warnen vor Großangriff von sudanesischer RSF-Miliz in Darfur
Die USA haben vor einem drohenden Großangriff der sudanesischen RSF-Miliz auf eine Stadt in der Krisenregion Darfur gewarnt. US-Außenminister Antony Blinken erklärte am Donnerstag, es gebe Berichte über einen "unmittelbar bevorstehenden Großangriff" auf die Hauptstadt des Bundesstaates Nord-Darfur, Al Fascher. Das würde nach seinen Worten Zivilisten - darunter hunderttausende Flüchtlinge - einer "extremen Gefahr" aussetzen.
Zverev scheitert im Achtelfinale von Paris
Alexander Zverev hat ein Ausrufezeichen beim Masters in Paris verpasst und ist im Achtelfinale ausgeschieden. Der 26 Jahre alte Olympiasieger unterlag am Donnerstag beim Hallenturnier in der französischen Hauptstadt dem griechischen Weltranglistensechsten Stefanos Tsitsipas 6:7 (2:7), 4:6.
Breite Zustimmung für Habecks Rede zu Antisemitismus in Deutschland
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hat für seine Rede zu wachsendem Antisemitismus in Deutschland breite Zustimmung erhalten. Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, sprach am Donnerstag von "richtigen Worten zur richtigen Zeit", die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karin Prien von einem "starken, notwendigen Auftritt". Habecks Wirtschaftsministerium hatte die Videobotschaft des Ministers am Mittwochabend auf der Plattform X (vormals Twitter) veröffentlicht.
Jugendliche sollen in Bayern israelische Flagge mit Eiern beworfen haben
Zwei Jugendliche sollen in Bayern eine israelische Flagge mit Eiern beworfen haben. Die beiden 15-Jährigen wurden vorübergehend festgenommen, wie die Polizei in Nürnberg am Donnerstag mitteilte. Demnach hatte ein 48-Jähriger die Fahne an seinem Balkon in einem Mehrfamilienhaus in Neuendettelsau im Landkreis Ansbach angebracht.
Fünf Polizeibeamte wegen Körperverletzung im Amt vor Kölner Landgericht
Fünf Polizeibeamte müssen sich seit Donnerstag vor dem Kölner Landgericht wegen mutmaßlich übermäßiger Gewalt im Einsatz verantworten. Den Beamten im Alter zwischen 26 und 42 Jahren wird vorgeworfen, bei einem Polizeieinsatz im April 2021 einen 59-jährigen italienischen Staatsbürger ohne Rechtfertigung getreten und geschlagen zu haben. Zum Auftakt wurde nach Gerichtsangaben die Anklage verlesen.
27-Jähriger nach Fund von Cannabisplantage bei Paderborn festgenommen
Nach dem Fund einer Cannabisplantage mit mehreren hundert Pflanzen im nordrhein-westfälischen Salzkotten bei Paderborn hat die Polizei einen 27-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der albanische Staatsangehörige kam in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Paderborn am Donnerstag berichteten. Rund 1200 Cannabispflanzen und -stecklinge wurden beschlagnahmt.
Mehrere Tote in Westeuropa durch Herbststurm "Ciaran"
Mit Spitzenböen um 200 Stundenkilometer und heftigem Regen ist Sturmtief "Ciaran" am Donnerstag über Teile Westeuropas hinweggefegt. In Deutschland, Frankreich und Spanien wurden drei Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen, hunderttausende Menschen waren in Frankreich ohne Strom. In mehreren Ländern wurden Flüge gestrichen, Züge und Fähren fielen aus, auf einigen Straßen staute sich der Verkehr.
Rund 300 Textilfabriken in Bangladesch wegen Protesten geschlossen
Angesichts der Massenproteste von Beschäftigten der Textilindustrie in Bangladesch sind mehr als 300 Betriebe im Land vorerst geschlossen. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag waren es in Gazipur mehr als 250 Unternehmen, in Ashulia mindestens 50 "sehr große Fabriken" mit insgesamt mehr als 15.000 Beschäftigten. Bei den seit Montag andauernden, teils gewaltsamen Protesten für höhere Löhne sind bereits mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.
Islamische Gemeinschaft beklagt "sprunghaften Anstieg" von Anfeindungen
Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs hat eine wachsende Zahl von Anfeindungen in Deutschland beklagt. "Seit dem Ausbruch des Krieges im Nahen Osten verzeichnet die Islamische Gemeinschaft einen sprunghaften Anstieg islamfeindlich motivierter Straftaten in Deutschland", erklärte Milli-Görüs-Generalsekretär Ali Mete am Donnerstag in Berlin. Er forderte eine "lückenlose Aufklärung dieser Übergriffe".