Letzte Nachrichten
WM 2034: Neuendorf macht Votum zu Saudi-Arabien von Bewerbung abhängig
Präsident Bernd Neuendorf macht die Zustimmung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Vergabe der WM-Endrunde 2034 nach Saudi-Arabien von der Bewerbung des einzigen Interessenten abhängig. "Wir alle wissen, dass die Menschenrechtssituation düster ist. Ich bin der Letzte, der das nicht erkennen würde", sagte Neuendorf am Sonntag bei Bild-TV: "Dennoch ist es richtig zu schauen, wie sieht die Bewerbung konkret aus und gibt es Zugeständnisse beim Thema Menschenrechte. Wir müssen schauen was die Saudis mit ihrer Bewerbung wollen."
UNO: Mehr als 500 Rohingya-Flüchtlinge in Indonesien angekommen
Mehr als 500 Flüchtlinge der in Myanmar verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingya sind nach UN-Angaben in überfüllten Holzbooten in Indonesien angekommen. Im Bezirk Bireuen in der westlichen Provinz Aceh sei am Sonntag ein Boot mit 256 Menschen an Bord angekommen, darunter 110 Frauen und 60 Kinder, sagte Faisal Rahman, Mitarbeiter des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, der Nachrichtenagentur AFP.
CDU Baden-Württemberg setzt sich für Abschaffung des individuellen Asylrechts ein
Die CDU in Baden-Württemberg setzt sich für die Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl ein. Der Landesverband stimmte am Samstag bei seinem Parteitag in Reutlingen für einen Antrag für einen "Paradigmenwechsel im Asylrecht". Darin fordern die Christdemokraten "das Konzept der sicheren Drittstaaten zum Leitprinzip des europäischen Asylrechts" zu machen. Auch nach einem positiven Asylbescheid sollen die Menschen dann nicht nach Deutschland kommen können.
Nach DFB-Pleite: Neuendorf warnt vor "toxischer Situation"
Bernd Neuendorf hat nach der unerwarteten Niederlage beim Heimdebüt von Julian Nagelsmann gegen die Türkei (2:3) vor Diskussionen um den neuen Bundestrainer und zu viel Pessimismus gewarnt. "Ich vertraue Julian komplett", sagte der DFB-Präsident am Sonntag bei Bild-TV.
RTL: 6,86 Millionen sehen 2:3 der Nagelsmann-Elf
Der Kölner Sender RTL verzeichnete am Samstagabend bei der 2:3-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Berlin gegen die Türkei im Schnitt 6,86 Millionen Fans. In der Spitze schauten 7,90 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zu. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 24,8 Prozent (1. Hälfte) sowie 30,9 Prozent (2. Hälfte).
Die wirklich große Show: Verstappen gewinnt in Las Vegas
Elvis singt, die Casinos strahlen, und die Formel 1 bekommt tatsächlich ihre ganz große Show in Las Vegas: Max Verstappen hat auch im spannendsten Rennen des Jahres seine Klasse bewiesen und die Premiere auf dem legendären Strip gewonnen. Der Weltmeister setzte sich in einem atemlosen Grand Prix unter Flutlicht vor Charles Leclerc im Ferrari und seinem Red-Bull-Teamkollegen Sergio Perez durch.
NHL: Dämpfer für Draisaitl - Grubauer mit Achtungssieg
Die Edmonton Oilers um Eishockey-Star Leon Draisaitl haben in der nordamerikanischen Profiliga NHL die erste Niederlage unter ihrem neuen Headcoach Kris Knoblauch hinnehmen müssen. Nach zuvor zwei Siegen zum Start von Knoblauch und drei Erfolgen in Serie unterlagen die Kanadier bei Tampa Bay Lightning mit 4:6.
Rallye: Evans gewinnt letztes Rennen und ist Vizeweltmeister
Der walisische Rennfahrer Elfyn Evans hat die letzte Station der Rallye-WM gewonnen. Der Toyota-Pilot siegte in Japan vor seinem französischen Teamkollegen Sebastien Ogier - den zweiten Platz in der WM hatte Evans bereits seit Samstag sicher, da sein Rivale Thierry Neuville (Belgien/Hyundai) nach einem Unfall aufgeben musste.
WHO: Lage in Al-Schifa-Krankenhaus auch nach weitgehender Räumung dramatisch
Auch nach der weitgehenden Räumung des Al-Schifa-Krankenhauses in Gaza hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über dramatische Zustände in der Klinik berichtet. Nach einem einstündigen Besuch von WHO-Personal im größten Krankenhaus des Gazastreifens erklärte die Organisation am Sonntag, dieses sei eine "Todeszone", die Lage dort "verzweifelt". Unterdessen dementierte die US-Regierung einen Bericht über eine angeblich bevorstehende Einigung auf eine mehrtägige Feuerpause zwischen Israel und der islamistischen Hamas.
Nach Fan-Fiasko in Las Vegas: Sammelklage gegen Formel 1
Der völlig misslungene Trainings-Auftakt in Las Vegas könnte die Formel 1 nun doch noch länger beschäftigen. Die prominente Anwaltskanzlei Dimopoulos hat nach eigener Aussage im Namen von Tausenden Fans eine Sammelklage beim Bezirksgericht des US-Bundesstaats Nevada eingereicht, das teilte Dimopoulos am Wochenende mit. Gemeinsam mit JK Legal & Consulting trete man für 35.000 Fans ein, die am Donnerstagabend keine Trainingssessions zu sehen bekommen hatten.
Nato-Generalsekretär Stoltenberg besucht Westbalkan
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg beginnt am Sonntag eine mehrtägige Westbalkan-Reise. Erste Station ist Bosnien-Herzegowina. In der Hauptstadt Sarajevo trifft er am Sonntagabend Vertreter des Staatspräsidiums. Am Montag plant Stoltenberg einen gemeinsamen Presseauftritt mit der Vorsitzenden des bosnischen Ministerrats, Borjana Kristo (09.15 Uhr). Zudem kommt der Nato-Generalsekretär mit dem Hohen Repräsentanten für Bosnien-Herzegowina, Christian Schmidt, zusammen und besucht das Nato-Hauptquartier in Sarajevo.
Linke beendet Europaparteitag in Augsburg
Mit der Wahl weiterer Kandidatinnen und Kandidaten für die Liste zur Europawahl geht am Sonntag der Linken-Parteitag in Augsburg zu Ende. Die Partei beschloss am Samstag ihr Programm für die Wahl am 9. Juni 2024, in dessen Mittelpunkt die Themen soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, Frieden und Mitbestimmung stehen. Der dreitägige Kongress in Augsburg steht unter dem Eindruck der Abspaltung des Lagers um Sahra Wagenknecht von der Linken.
Stichwahl um das Präsidentenamt in Argentinien
In Argentinien treten am Sonntag der amtierende Wirtschaftsminister Sergio Massa und der ultraliberale Populist Javier Milei in einer Stichwahl um das Präsidentenamt gegeneinander an. Die Meinungsforschungsinstitute sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem 51-jährigen Minister und dem 53 Jahre alten Politikneuling voraus.
Nach 20 Jahren: Reitsport-WM 2026 wieder in Aachen
Comeback der Titelkämpfe in der Soers: Wie erwartet hat der Weltverband des Reitsports (FEI) die Weltmeisterschaften 2026 nach Aachen vergeben. 20 Jahre nach dem Erfolg der Weltreiterspiele 2006 vereint der Traditionsstandort wieder die Wettkämpfe in den olympischen Disziplinen Springen, Dressur und Vielseitigkeit. Dazu kommen Para-Dressur, Voltigieren und Fahren, wie die FEI bei ihrem Kongress in Mexiko-Stadt in der Nacht zu Sonntag entschied.
Polizei löst in Thüringen Rechtsrock-Konzert auf
Im thüringischen Sonneberg hat die Polizei am Samstag nach eigenen Angaben ein Rechtsrock-Konzert mit dutzenden Teilnehmern aufgelöst. Das in einer Lagerhalle im Ortsteil Oberlind abgehaltene Konzert sei als Geburtstagsfeier getarnt und nicht angemeldet gewesen, erklärte die Landespolizeidirektion Thüringen. Während des Konzerts seien rechtsradikale Parolen skandiert und in der Halle aus Bildertafeln Hakenkreuze zusammengesetzt worden, hieß es weiter. Gegen mehrere Konzertteilnehmer wird demnach wegen mutmaßlicher Verwendung verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
"Mit der beste Mann": Nagelsmann lobt Havertz
Julian Nagelsmann hat Kai Havertz nach dessen erstem Profispiel auf der ungewohnten Position des Linksverteidigers über den grünen Klee gelobt. "Kai Havertz hat ein herausragendes Spiel gemacht", sagte der Bundestrainer nach dem bitteren 2:3 (1:2) bei seinem Heimdebüt gegen die Türkei am RTL-Mikrofon und ergänzte: "Die einzige Personalie, die überraschend war, war heute mit unser bester Mann."
DEL: Spitzenreiter Berlin verliert turbulentes "Bärenduell"
Tabellenführer Eisbären Berlin hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine empfindliche Heimniederlage kassiert. Der Rekordmeister verlor das turbulente "Bärenduell" gegen die Grizzlys Wolfsburg nach einem völlig verpatzten Start mit 6:9 (1:4, 0:2, 5:3). Das erste Saisonduell hatte Berlin noch 5:0 gewonnen.
"Ausprobiererei": Matthäus kritisiert DFB-Auftritt
Lothar Matthäus ist mit Bundestrainer Julian Nagelsmann und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach der überraschenden Niederlage gegen die Türkei (2:3) hart ins Gericht gegangen. "Ich habe gedacht, die Ausprobiererei ist vorbei, nachdem Hansi Flick beurlaubt worden ist. 4-2-3-1 - das sollte das Grundsystem der deutschen Mannschaft sein", sagte der Rekordnationalspieler bei RTL.
Frankreich feiert 14:0-Rekordsieg bei Zaire-Emery's Debüt
Warren Zaire-Emery hat beim höchsten französischen Länderspielsieg der Geschichte ein denkwürdiges Debüt als jüngster französischer Nationalspieler seit 1914 gefeiert. Die Franzosen übertrafen beim 14:0 (7:0)-Heimsieg in der EM-Qualifikation gegen Gibraltar ihre bisherige Bestmarke vom 6. September 1995 gegen Aserbaidschan (10:0). Das Team von Trainer Didier Deschamps ist bereits für die EM in Deutschland qualifiziert.
EM-Qualifikation: Oranje, Schweiz und Rumänien fahren zur EM
Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft, die Schweiz und Rumänien haben jeweils die Fahrkarte zu EURO 2024 in Deutschland gelöst. Die Elftal gewann am Samstag 1:0 (1:0) gegen Irland in Amsterdam und ist damit mit 15 Punkten nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen. Der Hoffenheimer Wout Weghorst (12.) schoss das Siegtor für die Niederländer.
Bitteres Heimdebüt für Nagelsmann: DFB-Pleite gegen Türkei
Taktik-Überraschung gescheitert, Heimdebüt misslungen: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Sehnsuchtsort Berlin ein böses Erwachen erlebt. Im Finalstadion der EM verlor die DFB-Auswahl mit 2:3 (1:2) gegen eine bessere B-Elf der Türkei, die geforderte Abwehrstabilität war nicht zu sehen.
Auch ohne Stützle-Scorer: Ottawa feiert dritten Sieg in Serie
Der deutsche Eishockey-Youngster Tim Stützle hat mit seinen Ottawa Senators auch das zweite Spiel im Rahmen der Global Series der NHL gewonnen und damit den dritten Sieg in Serie eingefahren. Beim 2:1 gegen Minnesota Wild mussten die Senators in Stockholm allerdings über das Penaltyschießen gehen, bei dem auch Stützle antrat und vergab.
US-Popstar Taylor Swift "erschüttert" über Tod von Fan bei Konzert in Brasilien
US-Popstar Taylor Swift hat sich nach dem Tod eines 23-jährigen Fans bei einem ihrer Konzerte während einer Hitzewelle in Brasilien "erschüttert" gezeigt. "Ana Benevides, die gestern Abend das Konzert der The-Eras-Tour in Rio besucht hat, ist verstorben", schrieb Swift am Samstag in einem Beitrag in den Online-Netzwerken. "Ich kann euch gar nicht sagen, wie erschüttert ich darüber bin", erklärte sie im Internetdienst Instagram.
ATP Finals: Djokovic und Sinner im Endspiel
Titelverteidiger Novak Djokovic und Lokalmatador Jannik Sinner haben das Endspiel bei den ATP Finals in Turin erreicht. Der serbische Weltranglistenerste Djokovic gewann das teils hochklassige Gipfeltreffen mit Wimbledonsieger Carlos Alcaraz (Spanien) 6:3, 6:2 und kann auf seinen schon siebten Titel beim Highlight-Turnier der acht besten Profis des Jahres hoffen. Zuvor hatte Sinner den Russen Daniil Medwedew mit 6:3, 6:7 (4:7), 6:1 bezwungen.
Biden: Gazastreifen und Westjordanland sollten "wiedervereinigt" werden
US-Präsident Joe Biden hat sich mit Blick auf die Nachkriegszeit für eine Wiedervereinigung der Palästinensergebiete unter dem Dach einer neuen palästinensischen Behörde ausgesprochen. "Der Gazastreifen und das Westjordanland sollten unter einer einheitlichen Regierungsstruktur wiedervereinigt werden, letztlich unter einer wiederbelebten palästinensischen Behörde", schrieb er in einem am Samstag veröffentlichten Beitrag für die "Washington Post". Dies solle geschehen, "während wir alle auf eine Zweistaatenlösung hinarbeiten".
Hamas-Ministerium meldet Angriff auf UN-Einrichtung im Norden des Gazastreifens
Bei den Gefechten im Gazastreifen ist offenbar eine UN-Einrichtung getroffen worden. Die von der UNO betriebene und als Flüchtlingsunterkunft genutzte Al-Fachura-Schule sei am frühen Samstagmorgen bei einem von zwei israelischen Angriffen beschossen worden, sagte ein Vertreter des von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums. Dabei seien "mindestens 50 Menschen" getötet worden.
Berlin in türkischer Hand - Gündogan ausgepfiffen
Ilkay Gündogan ist in seinem ersten Länderspiel gegen das Heimatland seiner Eltern und Großeltern unfreundlich empfangen worden. Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft musste sich am Samstagabend im ausverkauften Berliner Olympiastadion lautstarke Pfiffe Zehntausender türkischer Fans anhören. Das Stadion war fest in türkischer Hand.
Stützle und die Senators feiern dritten Sieg in Serie
Der deutsche Eishockey-Youngster Tim Stützle hat mit seinen Ottawa Senators auch das zweite Spiel im Rahmen der Global Series der NHL gewonnen und damit den dritten Sieg in Serie eingefahren. Beim 2:1 gegen Minnesota Wild mussten die Senators in Stockholm allerdings über das Penaltyschießen gehen, bei dem auch Stützle antrat und vergab.
Linke zieht mit Aktivistin Rackete und Sozialmediziner Trabert in die Europawahl
Die Linke zieht mit der Aktivistin Carola Rackete und dem Sozialmediziner Gerhard Trabert in die Europawahl. Der Bundesparteitag in Augsburg wählte am Samstagabend die beiden Parteilosen sowie die bisherigen Europaabgeordneten Martin Schirdewan und Özlem Demirel zum Spitzenteam für die Wahl am 9. Juni 2024. Zuvor hatten die Linke ihr Wahlprogramm beschlossen, das die Themen soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, Frieden und Mitbestimmung in den Mittelpunkt stellt.
Nagelsmann überrascht mit Havertz links hinten
Julian Nagelsmann überrascht bei seiner Heim-Premiere als Fußball-Bundestrainer mit Kai Havertz auf der Position des Linksverteidigers. Diese Rolle hat der 24-Jährige in seiner Profikarriere noch nie ausgefüllt.
Handball: Flensburg schlägt die Löwen - Möller herausragend
Dank eines vor allem in der ersten Halbzeit herausragenden Torhüters Kevin Möller hat die SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Bundesliga im Kampf um die internationalen Plätze den nächsten Sieg eingefahren. Zum 33:25 (14:9) gegen die Rhein-Neckar Löwen steuerte Möller insgesamt 21 Paraden bei und führte die Flensburger zum achten Pflichtspielsieg in Folge.
DFB-Team wohl mit Dreierkette gegen die Türkei
Julian Nagelsmann setzt bei seiner Heim-Premiere als Fußball-Bundestrainer offenbar auf eine Dreier-Abwehrkette. Vor Torhüter Kevin Trapp wird diese gegen die Türkei (20.45 Uhr/RTL) im Berliner Olympiastadion von Benjamin Henrichs, Jonathan Tah und Antonio Rüdiger gebildet.